Premiere 05.04.2013

Mutter:Glück oder Mother’s little helper

Theater am Gleis, Winterthur

Nie zuvor konnten Frauen die Entscheidung, Mutter zu werden, bewusster treffen als heute. Welches Glück suchen sie im Mutter-Werden und Mutter-Sein? Und welches Glück finden sie? Wir widmen diesen Abend allen Müttern, ihrem Glück und ihrer Erschöpfung, den Grenzsituationen und der alltäglichen Überforderung des Mutter-Seins.


„Das Kind schläft. Endlich. Ich darf gehen. Die grosse Last fällt von meinen Schultern. Das kann doch nicht sein, dass man sich immer Kinder wünscht, und wenn sie endlich da sind, ist man froh, wenn sie schlafen oder woanders sind, und dieser Gedanke macht einem jedes Mal ein schlechtes Gewissen, jedes Mal.“ (aus „Schoßgebete“, Charlotte Roche)

Mit überraschenden Texten von Charlotte Roche, Maria Sveland und Birgit Vanderbeke nähert sich dieser Theaterabend dem Mythos Mutterglück von einer Seite an, die in der gesellschaftlichen Wahrnehmung fast keine Rolle spielt, obwohl sie im Alltag von Müttern entsetzlich dominant sein kann: Zustände von Erschöpfung, Verunsicherung und Langeweile. Unterstützt von einer Puppenfamilie, die dafür sorgt, dass es immer genug zu tun gibt, gehen wir der Frage nach, wie es dazu kommt, dass gleichberechtigte Paare in den Kreißsaal gehen und in den 50er Jahren wieder herauskommen.
Und wie Mütter es mit Hilfe von kleinen, gelben Pillen schaffen, alles perfekt zu machen und dabei – bitteschön! – glücklich zu sein.






Presse

SRF Feature (ab Min 7)

Betrachtung Heidi Witzig (Historikerin)


Trailer

Video (Mitschnitt komplett)

flyer_mutter_glueck.pdf




Weitere Spielorte:

Theater Keller 62, Zürich; Chössitheater, Lichtensteig;
Meck Frick, Alte Fabrik Rapperswil; Figurentheater Wettingen; Kurhaus Bergün; Turicaphon, Riedikon/Uster


Konzept, Spiel: Katrin Segger

Oeil d`exterieur: Anke Zimmermann

Regie, Textfassung: Hannes Rudolph

Puppenspiel und Spiel: Frauke Jacobi

Kostüme: Anna Schnyder

Assistenz und Bühnenbau: Gabriela Tramonti

Administration: Gabriela Steiger

Produktionsleitung: Katrin Segger

Produktion: Theater topoï:log




„Viele moderne, gleichberechtigte Paare gehen in den Kreisssaal und kommen in den 50er-Jahren wieder heraus.“

© Ingo Höhn, dphoto

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