Strike!

Die erste Aufführungsserie in Schaffhausen ist geschafft! 10 Vorstellungen, ohne dass uns das Virus dazwischen gefunkt ist.
Und es waren zehn Geschenke, die SuS zu erleben, mit ihnen zu diskutieren und, ja, auch wilde Hühner auszuprobieren. Denn was wäre der Mensch ohne Phantasie? Die Antwort kam prompt: es wäre grau und langweilig.
Wie entsteht ein Game, überhaupt alles, was im Internet kursiert? Ohne die Vorstellungskraft von uns Menschen gäbe es das alles nicht.
Dazu die Frage: Wie geht Prävention? Denn die Vorstellungen im Kanton SH werden von vjps organisiert, ein Verein für Jugendfragen, Prävention und Suchthilfe in SH. Wird der erhobene Zeigefinger in den Klassenzimmern erwartet, Gamen sei per se schlecht?
Unser Ansatz ist definitiv ein anderer: wir regen die SuS an, sich mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen und ihr Tun zu reflektieren. Dass sie von aussen auf ihr Lieblingsgame schauen, sich überlegen, wer sich das ausgedacht hat. Was ist ihre Aufgabe, wo sind ihre Freiheiten. Welche Regeln gelten im Game, welche gelten im echten Leben, wer stellt sie auf?
Was für Gefühle erleben sie beim Gamen, welche im Leben, welche sind attraktiver und wie lange halten sie an?
Wie sieht es mit den Beziehungen aus, welche pflegen sie im Netz, beim Gamen, sind sie Teil einer Community? Unterscheiden sich diese vom Real Life? Sind Games etwa Abbilder des Lebens?
Doch nun steht erst einmal eine Verschnaufpause an, auf dass Sara Tannen im Oktober wieder frisch die Klassenzimmer erobert!
…hier noch ein kleines Bonmot vor der kleinen Spielpause: nicht nur das Design eines Games braucht immer wieder ein Update, auch Saras Outfit: you know what it ist?


20. September 2020